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Wildes Lüneburg

Wilde Stadterkundungen in Lüneburg

NEUE Termine 2020, buchbar über die vhs Region Lüneburg

  • 18.04.2020, Wilde Innenstadt, Treffpunkt: St. Michaeliskirche MEHR INFO
  • 16.05.2020, Wilde Flächen um den Bahnhof, Treffpunkt: Bahnhof Lüneburg MEHR INFO
  • 20.06.2020, Große Wildnis in der Stadt, 11:00-13:15 Uhr, Treffpunkt: Gymnasium Johanneum MEHR INFO
  • 18.07.2020, Parkwildnis, Treffpunkt: Kurpark, Konzertmuschel MEHR INFO
  • 19.09.2020, Truppenübungsplatz, Treffpunkt: wird noch bekanntgegeben MEHR INFO

jeweils 11:00 – 13:15 Uhr

 

Wilde Spaziergänge sind auch für Gruppen individuell buchbar.

Terminabsprachen direkt an: 

Ansprechperson: Sara Grauthoff, diversu e.V., 04131-6091223, wildeslueneburg@diversu.org

 

 

Ziele: Das Projekt „Wildes Lüneburg“ möchte mit einer „Wildnisführung“ für Lüneburger Bürger*innen und Tourist*innen einen Kontakt zu Stätten der Verwilderung in der Stadt herstellen und zur Wertschätzung ihres Potenzials für die Entwicklung von Natur und Gesellschaft anregen. Natur kann so als ungewiss und nicht planbar, als etwas, das Unerwartetes und Spannung erzeugt, erfahren werden und darüber zu einer kritischen Sicht auf die eigene und gesellschaftliche Sehnsucht nach Kontrolle und Gestaltungssicherheit anregen.

Hintergrund: Natur in der Stadt ist meistens auf ordentlich gestaltete Einzelflächen sowie kleinere und größere Parkanlagen reduziert. Sie dient als Ruhe- und Freizeitoase, wird als Schadstofffilter und Frischluftschneise geschätzt. Andere Besonderheiten von Natur, nämlich ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung und zum Wandel, ihre Gestaltungskraft und Kreativität und alles, was damit an Ungewissheit, Überraschung und Nichtplanbarkeit verbunden ist, sind in der Stadt hingegen nur ausnahmsweise erfahrbar. Aber es existieren überall sich selbst überlassene Kleinstareale, vergessene Orte der Verwilderung. An manchen geht man achtlos vorüber, andere verbergen sich in unzugänglichen Hinterhöfen oder verlassenen Anlagen. Sie sind für die einen attraktive Blickfänger im überplanten Betongrau, die von Lebendigkeit und Durchsetzungskraft in den zusehends versiegelten städtischen Lebenswelten zeugen. Für andere repräsentieren sie einfach nur wucherndes Durcheinander. In jedem Fall irritieren Verwilderungen gängige Ordnungsvorstellungen und regen zur Reflexion der eigenen und gesellschaftlichen Sehnsucht nach Kontrolle und Gestaltungssicherheit an.

Auch Lüneburg hat solche Orte. Bisher gibt es jedoch keine Angebote, diese kennenzulernen, um sich mit Wildnisräumen und -prozessen und ihrer gesellschaftlichen wie auch ökologischen Bedeutung auseinanderzusetzen.

Wer: Das Projekt wurde durchgeführt von diversu e.V. und gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU)*.

*Die NBU fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Weitere Informationen unter www.bingo-umweltstiftung.de.

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