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Inklusiver Solidaritätslauf

BEGLEITPROGRAMM zum Inklusiven Solidaritätslauf

Workshop “Antidiskriminierung im Sport” am 27.11.2021 von 11.00 – 13.00 Uhr | digital

Nicht erst seit der Fußball-EM debattiert der Sport über Diskriminierung und was wir dagegen tun können, denn Sport ist Teil der Gesellschaft! Doch was heißt das abseits der große Bühne des Profi-Fußballs? Wie können wir in unserem Team oder Sportverein wirksam Haltung gegen Diskriminierung zeigen? Was kann der Sport überhaupt leisten und was nicht? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es für eine klare Haltung? Zu diesen Fragen gibt der Workshop erste Anregungen, die zu einer intensiveren Beschäftigung mit den vielfältigen Facetten einer diskriminierungssensiblen Haltung im Sport führen soll. Eine Veranstaltung von diversu e.V. in Kooperation mit dem Kreissportbund Uelzen e.V. und dem Landessportbund Niedersachsen e.V. Die Workshopleitung liegt bei Julius Peschel, Projektreferent für “Sport mit Courage”.

Anmeldung | Bitte bis 25. November 2021 per Mail an antidiskriminierung@diversu.org anmelden. Die Zugangsdaten werden am Freitag, 26. November verschickt.

Vergangene Veranstaltungen

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Einführungsvortrag am 08.10.2021 von 11.00 – 12.30 Uhr | digital

Das AGG hat einen einheitlichen gesetzlichen Rahmen für einen verbesserten Diskriminierungsschutz geschaffen. Es ist eine wichtige Grundlage für den noch langen Weg zu einer freien und gleichen Gesellschaft in Vielfalt. Der Vortrag führt in das AGG ein: Wen schützt es? Wie schützt es? Für welche Bereiche gilt es? Welche Kritik gibt es am AGG? Der Vortrag richtet sich an alle Nichtjurist*innen, die sich die wesentlichen Punkte des AGG für die eigene Arbeitspraxis aneignen wollen.

Referent*innen | Sorusch Ebrahimi (Antidiskriminierungsstelle Lüneburg) und Karin Fischer (Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Lüneburg)

Anmeldung | Bitte meldet Euch per Mail an antidiskriminierung@diversu.org an. Die Zugangsdaten werden wir Euch am Freitag bis 10 Uhr per Mail zukommen lassen.

Trainingsworkshop zu diskriminierungssensibler Sprache am 05.11.2021 von 9.00 – 12.00 Uhr

Diskriminierungsfrei zu kommunizieren bedeutet, alle Menschen gleichwertig anzusprechen, abzubilden und zu behandeln. Im Workshop werden wir den eigenen Sprachgebrauch auf diskriminierende Formulierungen überprüfen und uns darüber austauschen, welche Bedeutung diversityorientierte Formulierungen und eine gleichberechtigte, ausgrenzungs- und diskriminierungssensible Sprache haben.

Referent*innen | Dr. Daniela Gottschlich & Diana Höhne (diversu e.V.)

Ort | Bildungs- und Integrationsbüro, Am Schwalbenberg 18, 21337 Lüneburg

Anmeldung | Bitte meldet Euch bis zum 02. November 2021 per Mail an antidiskriminierung@diversu.org an.

RÜCKBLICK zum Inklusiven Solidaritätslauf

Meter für Meter gegen Diskriminierung für eine inklusive, demokratische Gesellschaft

Mehr als eine Million Meter gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Am 25. September 2021 haben sich mehr als 300 Menschen am Inklusiven Solidaritätslauf von diversu e.V. beteiligt. „Meter für Meter gegen Diskriminierung für eine inklusive, demokratische Gesellschaft“, dazu hatte in Kooperation mit dem Kreissportbund Lüneburg e.V., dem Landessportbund Niedersachsen und der Landkreis Lüneburg, diversu e.V. – Institut für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit – eingeladen. Ein buntes Programm begleitete die Teilnehmenden, die den ganzen Tag über Meter gelaufen, gewalkt, spaziert, gefahren oder sogar geturnt sind. Ein inklusiver Solidaritätslauf, bei dem wirklich alle willkommen waren: Es kamen Buggys, Rollstühle, Kinderfahrräder, Walkingstöcke, Blindenführer und ein Rollator zum Einsatz. Der jüngste Teilnehmer im Tragetuch war mit acht Monaten, die Älteste ihren Rollator schiebend mit 96 Jahren dabei!

Jutta Bauer von der Hansestadt Lüneburg und Landrat Jens Böther begrüßten die Anwesenden zu Beginn der Veranstaltung. Nach einer gemeinsamen Zumba-Aufwärmung starteten dann die ersten Gruppen und Einzelkämpfer*innen, um Meter für Meter gegen Diskriminierung zurückzulegen. Es waren tolle Teams dabei, zum Beispiel das Studienseminar Stade, die BBS III oder Mitarbeitende von Deerberg. Daneben wurde die Veranstaltung von zahlreichen Familien und Einzelpersonen aus Wirtschaft, Bildung, Sport, Sozialverbänden und Politik begleitet, wie die Heidekönigin Leonie Laryea, dem Profi-Rollstuhltanzsportler Erik Machens und Andreas Riebau mit seinen Teamkollegen vom Rollstuhl-Basketballverein Lüneburg e.V. Auf einem Markt der Möglichkeiten konnten sich die Anwesenden über die Arbeit von lokalen Initiativen, wie Krass e.V., den Respekt Coaches des Jugendmigrationsbereich der AWO oder der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg informieren. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Bockum Band und die Schüler*innenband „Jam“. Daneben stellte der Musiker Ewane Makia seine neue Single vor und berichtete von seinem Projekt „new soul“, mit dem er Antidiskriminierungsarbeit an Schulen umsetzt. Wolfgang Laudan, Moderator von Radio ZuSa, bot der Bandbreite von Inklusion und Antidiskriminierung eine Bühne und lud die Aktiven des Solidaritätslaufes zu Interviews ein. So konnte an diesem vollen Tag vielen Perspektiven Raum gegeben werden.


Insgesamt sind beeindruckende 2552 Runden gedreht worden. Das sind deutlich mehr als eine Million Meter, die von den Rundendrehenden zurückgelegt wurden. „In fünf Jahren werden wir die Zahl der Teilnehmenden hoffentlich verzehnfacht haben“, wünscht sich Christina Jobmann, die mit ihrer inklusiven Tanzgruppe die Teilnehmenden zu einer Tanzeinlage für alle einlud. Die neue GRÜNE Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und GRÜNEN-Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden haben mit ihrem Team geholfen, die Millionengrenze zu überschreiten. Ein hoffnungsvolles Zeichen, was den Stellenwert von Antidiskriminimierung, Solidarität und Inklusion zukünftig – nicht nur im Sport – in Lüneburg angeht.


Deutlich gemacht wurde an diesem Tag auf jeden Fall, dass Antidiskriminierung ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Unternehmen und politischen Akteur*innen braucht. Denn der Inklusive Solidaritätslauf setzt nicht nur ein großes Zeichen gegen Ausgrenzung und Abwertung, sondern dient auch der finanziellen Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle Lüneburg, die von diversu e.V. getragen wird. Um den Inklusiven Solidaritätslauf überhaupt zu ermöglichen, bedanken sich die Organisator*innen bei der Lotto-Sport-Stiftung und dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für die finanzielle Unterstützung. „Alleine über freiwillig entrichtete Startgelder, sowie Essens- und Getränkespenden wurden 1330 Euro eingenommen“ zählte Dr. Daniela Gottschlich, Vorsitzende von diversu e.V., und bedankt sich bei allen Spender*innen und Sponsor*innen, die mit ihren Spenden den Gesamtbetrag auf 6.250 Euro (Stand vom 06.10.2021) gehoben haben. Das ist gut und notwendig. Ganz deutlich gemacht haben die Organisator*innen an diesem Tag aber auch: Wer es mit der Antidiskriminierung ernst meint, muss auch Geld in die Hand nehmen und so braucht es eine solide Finanzierung, um die Antidiskriminierungsarbeit in Hansestadt und Landkreis Lüneburg zu sichern.

PRESSESCHAU

Interview bei Radio ZuSa:

Radio ZuSa sucht zum 01.09. Volontär/in (m/w/d) | RADIOSZENE

Lüneburger Landeszeitung am 10. Juli 2021:

Der Lauf wurde von einem breiten Team organisiert. Mitwirkende waren

Die Veranstaltung wurde gefördert von

 

 

Der Lauf wurde von Unternehmen aus der Region gesponsert

Alnatura

Avacon Logo

 

Bauckhof

Bergmann Lebensmittelvertriebs GmbH

Bohlsener Mühle

Coca-Cola

DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH

GfA Lüneburg

VGH

Volksbank Lüneburger Heide Logo

Wir danken allen unterstützenden Betrieben. Einige erscheinen hier mit Logo, da sie uns diese zur Verfügung gestellt haben.

Flyer und Begleitprogramm